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Technik einfach erklärt
von Yevhen Bondarenko

Anker SOLIX Solarbank 3 mit Smart Meter – lohnt sich die Kombination?

Anker SOLIX Solarbank 3 und Smart Meter Gen 2 einfach erklärt. Erfahre, was der Smart Meter misst, wie er mit der Solarbank 3 zusammenarbeitet und wann sich die Kombination lohnt.

Schnell-Einstieg: Lösungen

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Wer bereits eine Anker SOLIX Solarbank 3 besitzt oder über den Kauf eines Balkonkraftwerk-Speichers nachdenkt, stößt früher oder später auf den Anker SOLIX Smart Meter.

Dabei stellt sich eine einfache Frage:

Wozu brauche ich zusätzlich einen Smart Meter, wenn die Solarbank den Solarstrom bereits speichern kann?

Die kurze Antwort:

Der Speicher kümmert sich um die Energie.

Der Smart Meter hilft dem System zu erkennen, wie viel Strom das Haus gerade benötigt.

Solarbank und Smart Meter haben unterschiedliche Aufgaben

Die beiden Geräte ersetzen sich nicht.

Sie ergänzen sich.

Vereinfacht kann man sich das so vorstellen:

Solarmodule → Solarbank 3 → Haus

Die Solarmodule erzeugen Strom.

Die Solarbank kann überschüssige Solarenergie speichern und später wieder zur Verfügung stellen.

Der Smart Meter übernimmt dagegen eine andere Aufgabe:

Er misst den Energiefluss beziehungsweise den aktuellen Strombedarf des Haushalts.

Dadurch bekommt das kompatible SOLIX-System zusätzliche Informationen darüber, wie viel Energie im Haus benötigt wird.

Was bringt der Smart Meter bei der Solarbank 3?

Ohne Verbrauchsmessung weiß ein Energiespeicher nicht automatisch exakt, wie hoch der aktuelle Strombedarf des gesamten Haushalts ist.

Genau hier wird der Smart Meter interessant.

Vereinfacht:

Haus verbraucht Strom → Smart Meter erkennt den Bedarf → SOLIX-System kann die Energieabgabe daran ausrichten.

Das Ziel ist, möglichst viel selbst erzeugten Solarstrom im eigenen Haushalt zu nutzen.

Statt nur zu wissen, wie viel Energie die Solarmodule erzeugen, bekommt das System damit auch Informationen über die Verbrauchsseite.

Ein einfaches Beispiel

Angenommen, die Solaranlage produziert gerade Strom.

Gleichzeitig laufen im Haus:

  • Kühlschrank

  • Router

  • Fernseher

  • Computer

  • Waschmaschine

Der Strombedarf verändert sich also ständig.

Der Smart Meter erfasst diese Veränderungen.

Die Solarbank kann diese Informationen innerhalb des kompatiblen SOLIX-Systems nutzen, um ihre Energieabgabe besser am tatsächlichen Bedarf auszurichten.

Das macht die Kombination besonders für Nutzer interessant, die ihren Eigenverbrauch des Solarstroms optimieren möchten.

Brauche ich den Smart Meter unbedingt?

Nein.

Die Solarbank 3 funktioniert nicht nur deshalb, weil ein Smart Meter vorhanden ist.

Der Smart Meter ist eine zusätzliche Komponente für das Energiemanagement.

Interessant wird er vor allem, wenn du möchtest, dass dein SOLIX-System den Strombedarf des Hauses berücksichtigt.

Wer dagegen lediglich Solarstrom speichern möchte und keine entsprechende automatische Verbrauchserfassung benötigt, sollte vor dem Kauf prüfen, ob der zusätzliche Smart Meter für die eigene Anlage tatsächlich sinnvoll ist.

Smart Meter Gen 2 – was ist neu?

Der Anker SOLIX Smart Meter Gen 2 ist für die Integration in das Anker-SOLIX-Energiemanagement vorgesehen.

Zur Kommunikation stehen unter anderem zur Verfügung:

  • WLAN

  • Bluetooth

  • RS-485

Dadurch kann der Smart Meter Verbrauchsdaten an ein kompatibles SOLIX-System übermitteln.

Passendes Produkt:

Wichtig: Nicht jede Gen-2-Funktion wird mit der Solarbank 3 genutzt

Hier sollte man beim Kauf genau hinsehen.

Der Smart Meter Gen 2 kann zwar mit der Solarbank 3 verwendet werden.

Einige zusätzliche Funktionen der neuen Generation sind jedoch für neuere Anker-SOLIX-Systeme vorgesehen.

Das betrifft insbesondere erweiterte Möglichkeiten rund um den zusätzlichen Messanschluss für PV- beziehungsweise Speichersysteme.

Deshalb gilt:

Smart Meter Gen 2 + Solarbank 3 ist eine mögliche Kombination – aber die Solarbank 3 nutzt nicht automatisch jede Funktion, die der Smart Meter Gen 2 technisch bietet.

Wer den Smart Meter ausschließlich für eine Solarbank 3 kauft, sollte deshalb nicht nur auf die Bezeichnung „Gen 2“ schauen, sondern auf die tatsächlich benötigten Funktionen.

Einphasig oder dreiphasig?

Das ist vor dem Kauf besonders wichtig.

Der Smart Meter wird in unterschiedlichen Varianten angeboten.

Welche Variante benötigt wird, hängt von der vorhandenen Elektroinstallation und dem vorgesehenen Einsatz ab.

Deshalb nicht einfach nach Preis auswählen.

Vor dem Kauf prüfen:

  • welche Elektroinstallation vorhanden ist

  • welche Smart-Meter-Variante benötigt wird

  • welches SOLIX-System verwendet wird

  • welche Funktionen damit tatsächlich unterstützt werden

Im Zweifel sollte eine Elektrofachkraft die vorhandene Installation beurteilen.

Installation gehört in fachkundige Hände

Der Smart Meter ist kein gewöhnliches Smart-Home-Gerät, das einfach in eine Steckdose gesteckt wird.

Er wird im Bereich der elektrischen Hausinstallation beziehungsweise des Sicherungskastens eingesetzt.

Deshalb gilt:

Die Installation sollte eine Elektrofachkraft übernehmen.

Das ist besonders wichtig, weil dort mit Netzspannung gearbeitet wird.

Für wen lohnt sich die Kombination?

Solarbank 3 + Smart Meter kann besonders interessant sein, wenn:

  • bereits eine Photovoltaik- oder Balkonkraftwerk-Anlage vorhanden ist

  • eine Solarbank 3 als Speicher genutzt wird

  • der tatsächliche Hausverbrauch berücksichtigt werden soll

  • möglichst viel selbst erzeugter Solarstrom selbst genutzt werden soll

  • das Energiemanagement stärker automatisiert werden soll

Weniger interessant ist der zusätzliche Smart Meter möglicherweise, wenn lediglich eine einfache Speicherlösung benötigt wird und eine automatische Verbrauchserfassung keine wichtige Rolle spielt.

Solarbank 3 und Smart Meter richtig einordnen

Die einfachste Erklärung lautet:

Solarbank 3 = Solarenergie speichern

Smart Meter = Energieverbrauch beziehungsweise Stromfluss erfassen

Zusammen können beide Komponenten Teil eines Energiemanagement-Systems werden.

Der Smart Meter macht dabei nicht mehr Solarstrom.

Er liefert vielmehr die Informationen, mit denen das System vorhandene Energie sinnvoller an den tatsächlichen Bedarf anpassen kann.

Passende Geräte zur Energieüberwachung

Neben dem Anker SOLIX Smart Meter gibt es weitere Möglichkeiten, Stromverbrauch und Energieflüsse sichtbar zu machen.

Wer dagegen nur den Verbrauch einzelner Geräte messen möchte, kann auch eine Steckdose mit Verbrauchsmessung verwenden:

Fazit

Die Anker SOLIX Solarbank 3 und der Anker SOLIX Smart Meter Gen 2 sind keine konkurrierenden Produkte.

Sie übernehmen unterschiedliche Aufgaben.

Die Solarbank speichert Solarenergie.

Der Smart Meter erfasst den Energiebedarf beziehungsweise Energiefluss im Haus und liefert diese Daten an das kompatible Energiemanagement.

Wer mit seiner Solarbank 3 den Eigenverbrauch stärker am tatsächlichen Strombedarf orientieren möchte, für den kann ein Smart Meter deshalb eine sinnvolle Ergänzung sein.

Vor dem Kauf sollten jedoch Kompatibilität, benötigte Variante und unterstützte Funktionen geprüft werden.

Und für die Installation gilt:

Arbeiten im Sicherungskasten gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

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YB
Autor & Einordnung
Yevhen Bondarenko

Ich analysiere Sicherheits-, Smart-Home- und Haushaltstechnik mit Fokus auf verständliche Einordnung, praktische Nutzung und nachvollziehbare Empfehlungen für Deutschland.