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von Yevhen Bondarenko

Tapo C220 vs. C225 – welche Kamera lohnt sich mehr?

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Tapo C220 oder C225? Unterschiede bei Bildqualität, Nachtsicht, Privatsphäre und Funktionen. Welche Tapo Indoor-Kamera lohnt sich mehr?

Tapo C220 vs. C225 – welche Kamera lohnt sich mehr?

Die Tapo C220 und Tapo C225 sind schwenk- und neigbare WLAN-Kameras für den Innenbereich. Beide bieten eine 2K-QHD-Auflösung, intelligente Erkennungsfunktionen und lokale Speicherung auf einer microSD-Karte.

Trotzdem gibt es einige wichtige Unterschiede. Vor allem bei Privatsphäre, Nachtsicht und Smart-Home-Integration ist die Tapo C225 umfangreicher ausgestattet.

Tapo C220 vs. C225 im direkten Vergleich

MerkmalTapo C220Tapo C225
Auflösung2K QHD, 2560 × 14402K QHD, 2560 × 1440
Schwenken360° Abdeckung360° Abdeckung
BlendeF2.0F1.6
NachtsichtInfrarotStarlight + Infrarot
KI-ErkennungJaJa
PersonenerkennungJaJa
HaustiererkennungJaJa
Babyweinen / GeräuscheJaJa
Zwei-Wege-AudioJaJa
microSDbis 512 GBbis 512 GB
Tapo Careoptionaloptional
Physische Privacy-TasteNeinJa
Physische LinsenverdeckungNeinJa
Apple HomeKitNeinJa
Alexa / Google AssistantJaJa

Was haben Tapo C220 und C225 gemeinsam?

Für die normale Überwachung eines Wohnraums bieten beide Kameras bereits viele wichtige Funktionen.

Beide Modelle liefern 2K-QHD-Aufnahmen mit 2560 × 1440 Pixeln. Dadurch lassen sich deutlich mehr Details erkennen als bei klassischen 1080p-Kameras.

Dazu kommen:

  • Schwenk- und Neigefunktion
  • Bewegungserkennung
  • KI-basierte Erkennung
  • Personenerkennung
  • Haustiererkennung
  • Erkennung bestimmter Geräusche
  • Zwei-Wege-Audio
  • lokale Speicherung auf microSD
  • optionaler Cloud-Speicher über Tapo Care
  • Steuerung über die Tapo-App

Wer hauptsächlich eine günstige Innenkamera für Wohnung, Haustiere oder Eingangsbereich sucht, bekommt deshalb bereits mit der C220 eine umfangreiche Ausstattung.

Bildqualität: Beide bieten 2K QHD

Bei der reinen Auflösung gibt es keinen entscheidenden Unterschied.

Sowohl die Tapo C220 als auch die Tapo C225 zeichnen mit:

  • 2560 × 1440 Pixeln
  • 2K QHD
  • 4 Megapixeln

Für typische Innenräume reicht diese Auflösung problemlos aus.

Der Vorteil der C225 liegt deshalb weniger bei der Anzahl der Pixel als bei der Optik und der Darstellung bei schwierigen Lichtverhältnissen.

C225 mit lichtstärkerer F1.6-Blende

Ein wichtiger Unterschied befindet sich im Objektiv.

Die Tapo C220 besitzt eine F2.0-Blende.

Die Tapo C225 arbeitet dagegen mit einer F1.6-Blende.

Eine größere Blendenöffnung kann mehr Licht auf den Sensor gelangen lassen. Das ist besonders bei schwacher Raumbeleuchtung interessant.

Wer die Kamera häufig am Abend oder in eher dunklen Räumen einsetzen möchte, hat mit der C225 deshalb die interessantere Ausstattung.

Nachtsicht: Vorteil für die Tapo C225

Beide Kameras können auch nachts überwachen.

Die C220 nutzt klassische Infrarot-Nachtsicht.

Die C225 besitzt zusätzlich einen Starlight-Sensor und bietet einen unsichtbaren Infrarot-Modus.

Das kann besonders interessant sein, wenn die Kamera beispielsweise eingesetzt wird:

  • im Schlafzimmer
  • im Kinderzimmer
  • zur Haustierüberwachung
  • in einem schwach beleuchteten Wohnraum

Gerade dort können sichtbare rote IR-LEDs störend wirken.

Privatsphäre: Der größte Unterschied

Für viele Nutzer dürfte dies der wichtigste Unterschied zwischen C220 und C225 sein.

Die Tapo C225 besitzt eine physische Privacy-Taste.

Damit lässt sich die Kamera in einen Datenschutzmodus versetzen, bei dem das Objektiv physisch verdeckt wird.

Das ist etwas anderes als lediglich eine Aufnahme innerhalb der Software zu deaktivieren.

Gerade bei einer Kamera im Wohnzimmer oder anderen privaten Räumen kann eine sichtbare physische Abdeckung ein wichtiges Argument sein.

Die C220 bietet ebenfalls Datenschutzfunktionen über die Software, besitzt aber nicht die gleiche physische Privacy-Taste der C225.

KI-Erkennung bei beiden Kameras

Beide Modelle bieten intelligente Erkennungsfunktionen.

Dazu gehören je nach Funktion und Konfiguration unter anderem:

  • Personen
  • Haustiere
  • Fahrzeuge
  • Bewegungen
  • Babyweinen
  • bestimmte Geräusche

Dadurch muss nicht jede Bewegung automatisch dieselbe Benachrichtigung auslösen.

Für die alltägliche Nutzung sind deshalb beide Kameras deutlich flexibler als einfache WLAN-Kameras mit klassischer Bewegungserkennung.

Apple HomeKit: Vorteil C225

Ein weiterer Unterschied betrifft die Smart-Home-Integration.

Die Tapo C225 unterstützt neben Amazon Alexa und Google Assistant auch Apple HomeKit.

Wer bereits Geräte im Apple-Ökosystem verwendet, sollte diesen Unterschied berücksichtigen.

Bei einem Haushalt ohne Apple HomeKit spielt dieser Vorteil dagegen kaum eine Rolle.

Speicherung ohne verpflichtendes Cloud-Abo

Bei beiden Kameras ist ein kostenpflichtiges Cloud-Abonnement nicht zwingend notwendig.

Aufnahmen können lokal auf einer microSD-Karte mit bis zu 512 GB gespeichert werden.

Alternativ steht Tapo Care als optionaler Cloud-Dienst zur Verfügung.

Das ist besonders interessant für Nutzer, die ihre Kamera grundsätzlich ohne laufende monatliche Kosten verwenden möchten.

Welche Kamera eignet sich für wen?

Tapo C220

Die C220 ist interessant, wenn du:

  • eine preisorientierte 2K-Innenkamera suchst
  • Personen oder Haustiere überwachen möchtest
  • Schwenken und Neigen benötigst
  • lokale microSD-Speicherung nutzen möchtest
  • keine physische Objektivabdeckung benötigst
  • Apple HomeKit keine Rolle spielt

Für klassische Innenraumüberwachung bietet sie bereits die wichtigsten Funktionen.

Tapo C225

Die C225 ist interessanter, wenn dir zusätzlich wichtig sind:

  • physische Privatsphäre
  • eine Privacy-Taste direkt an der Kamera
  • Starlight-Nachtsicht
  • eine lichtstärkere F1.6-Blende
  • Apple HomeKit
  • umfangreichere Ausstattung für private Wohnräume

Gerade die physische Objektivabdeckung macht die C225 für Wohnzimmer, Schlafzimmer oder andere sensible Bereiche interessant.

Mehr zur Kamera findest du hier:

Tapo C225 – Überwachungskamera mit Privatsphärenmodus

Tapo C220 oder C225 – welche ist besser?

Eine pauschal bessere Kamera gibt es nicht.

Die Tapo C220 bietet bereits 2K QHD, KI-Erkennung, Schwenk-/Neigefunktion und lokale Speicherung. Wer eine funktionale Innenkamera zu einem möglichst attraktiven Preis sucht, braucht möglicherweise nicht mehr.

Die Tapo C225 bietet dagegen zusätzliche Funktionen, die vor allem in privaten Wohnräumen interessant sind.

Besonders relevant sind:

  • physische Linsenverdeckung
  • Privacy-Taste
  • F1.6-Blende
  • Starlight-Sensor
  • Apple HomeKit

Fazit

Für eine klassische Innenraumüberwachung ist die Tapo C220 bereits gut ausgestattet.

Wer jedoch besonderen Wert auf Privatsphäre und bessere Möglichkeiten bei schwachem Licht legt, sollte sich die Tapo C225 genauer ansehen.

Der entscheidende Vorteil ist nicht die Auflösung – beide Kameras bieten 2K QHD – sondern die zusätzliche Ausstattung der C225.

Kurz gesagt:

  • C220: sinnvoll für preisbewusste Nutzer und klassische Innenraumüberwachung
  • C225: sinnvoll, wenn Privatsphäre, Starlight und HomeKit wichtiger sind

Wer eine Kamera direkt im Wohnbereich aufstellen möchte, bekommt mit der Tapo C225 das insgesamt umfangreichere Paket.

Weitere Vergleiche

Wenn du zwischen mehreren Tapo-Kameras schwankst, findest du hier auch:

So kannst du Schritt für Schritt entscheiden, welche Tapo-Kamera am besten zu deinem Einsatzbereich passt.

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Autor & Einordnung
Yevhen Bondarenko

Ich analysiere Sicherheits-, Smart-Home- und Haushaltstechnik mit Fokus auf verständliche Einordnung, praktische Nutzung und nachvollziehbare Empfehlungen für Deutschland.